Frisches Gemüse auch im Herbst

Die Hauptsaison für Gemüse aus dem eigenen Garten erstreckt sich von Mai bis Oktober, aber auch im November gibt es noch einige Sorten, die wunderbar wachsen. Bei uns im Therapiegarten können wir zurzeit den im Frühsommer ausgesäten Herbstlauch ernten, welcher mit einer Kulturdauer (damit meint man den Zeitraum von der Aussaat bis zur Ernte) von ungefähr vier bis fünf Monaten zu den am langsamsten wachsenden Gemüsesorten zählt.

Daneben entwickeln sich die Ende September angepflanzten Kohlrabis wunderbar und wir werden sie, ebenso wie den Chinakohl und den Rucola, demnächst ernten. Eine der dankbarsten Pflanzen in unserem Garten ist der Mangold. Bereits seit dem Sommer können wir wöchentlich die äußeren Blätter abschneiden. Wie frostempfindlich die von uns gesetzte Sorte ist, werden wir in den nächsten Wochen sehen.

Ein Gewinn für jeden Garten ist meiner Meinung nach die Kapuzinerkresse mit ihren leuchtend gelben und orangen Blüten, welche bis spät in den Herbst sehr gerne von Bienen aufgesucht werden. Ihre essbaren Blüten und Blätter besitzen neben dem leicht scharfen Geschmack auch eine nachgewiesene antibakterielle Wirkung und sind somit vor allem in der Übergangszeit eine willkommene Bereicherung für Salate. Darüber hinaus lässt sich auf ihren Blättern eine interessante Eigenschaft beobachten, die unter der Bezeichnung Lotuseffekt bekannt ist. Wasser benetzt die Blätter nicht, sondern perlt in Form einzelner Wassertropfen von der Oberfläche ab.

Unsere Lauchernte Kapuzinerkresse

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