Frühjahrsputz und die ersten Blüten

Macht man eine Runde durch den Garten der Hochschule, kann man schon die ersten Frühjahrsblüher entdecken. Durch die milden Temperaturen der letzten Tage blühen bereits Primeln, Veilchen, Taubnesseln und im Bereich unter den Nadelbäumen auch viele Leberblümchen. Bei den Gehölzen ist der Dirndlstrauch der erste, der seine kleinen gelben Blüten seit Kurzem geöffnet hat. Die Forsythien und Zierquitten werden sicher demnächst folgen, ihre Knospen stehen unmittelbar vor dem Aufblühen.

Wie zu Hause, so empfiehlt sich auch im Garten ein Frühjahrsputz. Die Grasflächen sollten gerecht werden, um trockene Stängel, Blätter, Moos und sonstiges herumliegendes Material zu entfernen. Die Pflanzen erhalten so wieder mehr Licht, wachsen besser und bilden eine dichtere Grünfläche.

Im Garten der Hochschule gibt es viele sehr mächtige und schöne Föhren unter denen sich zahlreiche Bockerln und abgestorbenen Nadeln angesammelt haben. Wir begannen daher diese Woche damit,  einzelne Bereiche zusammen zu rechen und das anfallende Material in die Biotonne zu geben. Der Verrottungsprozess bei Föhrennadeln dauert ungefähr fünf bis sechs Jahre, eine Kompostierung  ist daher oft langwierig und der entstehende Kompost nur für säureliebende Gewächse wie Hortensien oder Heidelbeeren gut geeignet.

Frühjahrsputz im Garten Blühender Dirndlstrauch

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