Knackiger Asiasalat aus dem Glashaus

Obwohl das Glashaus in unserem Therapiegarten nicht beheizt ist, konnten wir diese Woche schon knackigen und würzigen Asiasalat ernten. Der im Herbst ausgesäte und sehr kälteresistente Salat hat den Winter im Glashaus gut überstanden und sich in den letzten Wochen, dank der Sonne und den milden Temperaturen, gut und schnell entwickelt. Ende Februar frischen Bio-Salat zu ernten ist ein Genuss, überhaupt zu einer Zeit, wo man in den Supermärkten meist nur halb so frische Ware aus Spanien oder Italien findet.

Im Garten draußen haben wir damit begonnen, das auf den Gemüsebeeten vorhandene Material an trockenen Stängeln und Blättern zu entfernen, und den Boden mit einer Grabgabel aufzulockern. Von dem Umstechen wie man es von früher kennt, ist man abgekommen, da durch diese Maßnahme das Bodenleben durcheinander gebracht wird. In den oberen 15 bis 30 cm des Erdreichs befindet sich der größte Anteil an Bodenorganismen, gräbt man spatentief um, gelangen diese oberflächennahen Lebewesen in tiefere, für sie zu sauerstoffarme Schichten, und eine Zersetzung findet nur eingeschränkt statt. Also am besten mit einer Grabgabel in den Boden Hineinstechen und mit leichten Hin- und Her Bewegungen den Boden auflockern.

Verkostung des Asiasalates           Abschneiden der trockenen Blätter

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