Green Care Deutschland

In Deutschland wird das Thema der Sozialen Landwirtschaft besonders groß geschrieben.
Darunter werden jegliche sozial integrativen multifunktionalen Leistungen auf landwirtschaftlichen Betrieben und Gartenbaubetrieben zusammengefasst, egal, ob sie mit Pflanzen, Tieren, oder anderen natürlichen Elementen arbeiten.
Im Unterschied zu ‚Care Farming’ werden hier zusätzlich zu therapeutischen Aktivitäten auch jene Leistungen inkludiert, die keinen therapeutischen Zweck verfolgen, sondern geförderte oder geschützte Arbeitsplätze, Integration, oder pädagogische und ausbildende Programme zum Thema haben. Diese Aktivitäten können in der Landwirtschaft liegen, aber auch in Anderen Bereichen wie dem Gartenbau, der Landschaftspflege und dem Naturschutz.

Das Spektrum Sozialer Landwirtschaft ist sehr breit und reicht von der Einbindung therapiebedürftiger und sozial benachteiligter Menschen in Arbeitsprozesse bis hin zu Schul- und Kindergartenbauernhöfen, die Kinder bei der Entstehung von Nahrungsmitteln unmittelbar einbeziehen. Auch Personen mit psychischen, geistigen oder körperlichen Behinderungen, Langzeitarbeitslose, Emigranten, ehemalige Straffällige oder Menschen mit Suchtproblemen, alte Menschen, sowie Jugendliche und Kinder mit oder ohne Indikation werden angesprochen.

Viele Organisationen und Initiativen beschäftigen sich mit Sozialer Landwirtschaft in Deutschland. Hierbei kann es sich um Einzelpersonen, Gruppen, oder ganze Netzwerke handeln von unterschiedlichem Organisationsgrad. An dieser Stelle sollen nur einige kurze Beispiele genannt werden: