Schöne Beikräuter

Als wir am Dienstag in der Früh in den Garten kamen und eine Runde machten um zu sehen was es Neues gibt, mussten wir leider feststellen, dass unsere angesäten Gemüsepflänzchen vor lauter wucherndem Unkraut nicht zu entdecken waren. Bedingt durch den häufigen Regen im Mai, welcher stets an unseren zwei Gartentagen, Dienstag und Mittwoch, fiel war es uns in den letzten Wochen nicht möglich die notwendigen Gartenarbeiten durchzuführen. Unsere erste Aufgabe bestand also darin, die Beete von den teilweise sehr hübsch blühenden Beikräutern (ich finde diesen Ausdruck passender als „Unkraut“) zu säubern. Auf dem Bild zu sehen sind der violett blühende Weiche Storchschnabel und der Rainkohl, dessen kleine gelbe Blüten sich in der Früh öffnen und am späten Vormittag wieder schließen. Beide Arten besitzen ein überschaubares Ausbreitungspotenzial wenn man ihre Blütenstände vor der Samenbildung abschneidet, und können als ökologisch wertvolle Pflanzen am Beetrand stehen gelassen werden.

Da einige unserer Jungpflanzen in den Beeten leider als Schneckenfutter herhalten mussten, säten wir diese Woche fleißig nach. Die Samen von Zucchini, Kürbis und Gurke werden sich dank des nunmehr warmen Wetters hoffentlich gut entwickeln und bald Blüten ansetzen.  Unsere selbst gezogenen Chili- und Pfefferonipflanzen erhielten einen Platz im sehr sonnigen Hochbeet und wir freuen uns schon darauf, bald die ersten Früchte als würzige Beilage zu unserem Mittagessen zu genießen.

Blühende Beikräuter     Samen einsäen

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